Gymnasium Jüchen


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Schüleraustausch mit dem 
Lycée Saint Rémi in Roubaix  


 2016


Eine Woche Frankreich im Austausch // 2016

Der diesjährige Schüleraustausch ging wie in den Vorjahren wieder in die nordfranzösische Stadt Roubaix. 12 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 9 und EF sind gemeinsam für eine Woche zu ihren Austauschpartnern nach Frankreich gefahren und durften das Leben in der französischen Kultur besser kennenlernen und miterleben. Die Woche bei unseren Austauschschülern beinhaltete Ausflüge in nahe gelegene Städte wie Lille und Arras und Freizeit am Meer in Boulogne. Unter anderem besuchten wir ein Meeresaquarium mit vielen bewundernswerten Meeresbewohnern und waren gemeinsam mit unseren Austauschschülern Schlittschuhlaufen. Außerdem hatten wir einen tollen gemeinsamen Abschluss in der Abenteuerhalle Koezio. In der Woche, die sehr schnell vorbei ging, konnten wir viele Erfahrungen sammeln und unsere Französischkenntnisse erweitern. Mehr Informationen und Fotos (Thassia Lobermeier und Aylin Macar, Jg. 9)








 

























Am 18. April 2016 fuhren wir, einige Schüler der Stufen 9 und EF, um 14 Uhr mit dem Bus los in Richtung Roubaix (nach Nordfrankreich); Ankunft war um 20 Uhr. Dort angekommen, wurden wir mit einem Empfangsessen begrüßt. Im Verlauf der nächsten Woche besichtigten wir die Städte Lille, Boulogne und Arras. In den einzelnen Städten nahmen wir an Stadtführungen teil, besichtigten Museen und Aquarien, waren Schlittschuhlaufen und lernten die Gewohnheiten unserer Austauschschüler kennen. 
Jeder hatte eine schöne Woche, weshalb der Abschied am Montag den 25. April nicht leicht fiel. Dennoch war jeder froh wieder heil zu Hause angekommen zu sein und wertvolle Erinnerungen gesammelt zu haben.
(Jonas Dröge & Frédéric Zillessen, EF)
 





















Unsere Schülerin Anna Pfankuch hat im Rahmen des Frankreichaustauschs 2015 einen Artikel verfasst, der im städtischen "Leers infos" (Nr.35, Februar 2015) veröffentlicht wurde. Lesen Sie hier den Artikel.

 

2013

Besuch aus Roubaix

50 Jahre nach Abschluss des Elysée-Vertrags zwischen Deutschland und Frankreich gab es auch bei uns am Gymnasium Jüchen ein kleines Jubiläum der deutsch-französischen Beziehungen zu feiern: zum 10. Mal besuchten uns Schülerinnen und Schüler des „lycée Saint-Rémi“ in Roubaix, unserer nordfranzösischen Partnerschule.

Eine Woche lang lebten 15 französische Jugendliche mit ihren deutschen „corres“, den Austausch-partnern, in ihren Familien, besuchten mit ihnen den Unterricht und lernten so Schule, Land und Leute kennen. 

Das Wochenende gestalteten die Schüler selbst und sie taten es gemeinsam: sie feierten den Geburtstag einer französischen Teilnehmerin mit der ganzen Gruppe mit einem Brunch und zogen, wiederum gemeinsam, hinter ihrem „parapluie“ (als Erkennungszeichen) durch Düsseldorf.

In der Woche standen dann Tagesausflüge auf dem Programm: zum Einen nach Köln – Besuch beim WDR, Besichtigung des Doms und Bummel über den frisch eröffneten Weihnachtsmarkt – zum Anderen nach Bonn – ins Haus der Geschichte, zu Haribo (denn: „Haribo, c´est beau la vie – pour les grands et les petits“) und in die Kletterhalle. Ein gemeinsamer Kinobesuch und vor allem die große Abschiedsfete am letzten Abend im A3 rundeten das Ganze ab.

Während der gesamten Woche herrschte tolle Stimmung und so ist es kein Wunder, dass beim Abschied am Bus die Tränen auf beiden Seiten flossen! Aber: der Rückbesuch in Frankreich steht ja noch an und im Übrigen ist man in drei Stunden in Roubaix..... On y va!

 

Roubaix 2013 - Le journal intime de 17 Allemands en France

Mon cher journal,…


Vendredi, 8 mars: „J’ai peur, et toi?“

Endlich geht es los! Oder besser gesagt, on y va! 

Nach der Schule machten wir uns mit gepackten Koffern auf den Weg nach Roubaix, um unsere französischen Austauschschüler wieder zu treffen. Au revoir la famille et Jüchen, bienvenue la France!

Am Abend begrüßte man uns mit einer kleinen Feier in der Schulkantine, dann fuhren alle zum ersten Mal in ihre Familien.

 

Samedi, 9 mars: L’école le samedi

Morgens ging es für einige von uns ins Lycée Saint Rémy und direkt nach dem Unterricht nach Lille. Da die Planung des Wochenendes jedoch offiziell der Familie überlassen wurde, galt dies nicht für alle von uns.

 

Dimanche, 10 mars: Mort, 93 fois –heureusement, c’est un jeu

Un jour dans les familles? Mais non!  Unsere Austauschschüler gingen mit uns zum Lasergame. Alle hatten unglaublich viel Spaß, sodass das Ergebnis eher zur Nebensache wurde. Zum Glück, denn gegen die Franzosen hatten wir nicht den Hauch einer Chance.

 

Lundi, 11 mars: Paris, je t’aime! 

Nach einer dreistündigen Fahrt, fuhren wir zuerst mit einem der berühmten bateau mouche über die Seine und gleich darauf besichtigten wir das Wahrzeichen von Paris, den Tour Eiffel. Schade nur, dass wir nicht von oben auf das „kleine“ Paris schauen konnten, denn eine Besichtigung war für uns nicht möglich. Stattdessen shoppten wir auf den Champs-Élysées, auch wenn die meisten der Preise nicht unbedingt mit unseren Möglichkeiten zusammenpassten. Und zuletzt Sacre Cœur - Heiliges Herz: Montmartre konnte uns für sich gewinnen - und das nicht nur wegen der unschlagbaren Waffeln. 

 

Mardi, 12 mars: La neige, et alors?

In die Schule….eigentlich. Doch über Nacht hatte es geschneit, was das komplette Verkehrssystem zusammenbrechen ließ. Das Programm fiel also aus und wir verbrachten unseren Tag in den Familien oder bei einem der anderen Franzosen, zu denen wir allerdings nur zu Fuß gelangen konnten. Es hieß also Croisez les doigts!  für den nächsten Tag.

 

Mercredi, 13 mars: À la piscine, mais pas pour nager

Das Programm ging weiter und wir besuchten das Musée De La Piscine, ein altes Schwimmbad, das zum Museum wurde und nun neben einigen Kunstausstellungen die Geschichte des Schwimmens mit uns teilte. Gegen Nachmittag hatten wir dann plötzlich nichts mehr gegen die eisigen Temperaturen einzuwenden, denn wir gingen Schlittschuh laufen. 

 

Jeudi, 14 mars: L’échange passe des bornes, nous allons en Bélgique!

Und wieder machte der Schnee uns einen Strich durch die Rechnung. Nicht nur, dass der Bus sich um über eine Stunde verspätete, auch die zweistündige Führung durch Bruges/Brugge wurde durch ihn nicht gerade angenehmer. Dafür schien bei unserer anschließenden Shopping-Tour die Sonne umso mehr und beim Besuch im Musée De Chocolat  war das Wetter sowieso egal. Am Abend wurde dann im Lycée noch einmal mit allen zusammen gefeiert. Und der Abschied? L’oublie!

 

Vendredi, 15 mars: Le jour du départ - une seule catastrophe

Mit dem Vergessen war es am Tag darauf jedoch schon nicht mehr so einfach. Wir mussten fahren, das wussten wir, also faites la bise und auf nach Hause. Unsere Fahrt endete allerdings nicht wie erwartet in Jüchen, sondern mitten auf einer holländischen Autobahn. Zunächst hielten wir die Durchsage des Busfahrers, es gebe technische Probleme für einen Scherz, aber spätestens als er uns aus dem Bus warf und wir zu Fuß zur nächstgelegenen Tankstelle liefen, war uns klar, dass das noch länger dauern könnte. Nach drei Stunden an eben dieser Tankstelle, in denen der Satz „Oh mein Gott, ich glaub’ da kommt der Bus!“ rekordverdächtig oft gefallen war, wurden wir endlich erlöst. Selbst die Tatsache, dass sich beim Versuch das Gepäck umzuladen der Kofferraum zunächst nicht öffnen ließ, konnte uns nicht mehr aus der Ruhe bringen. Gegen halb sechs kamen wir dann auch wirklich wieder in Jüchen an, zwar mit über drei Stunden Verspätung, aber mit einer Geschichte, die wir so schnell nicht vergessen werden.

Fini - Vorbei, das ist es noch lange nicht. Im Sommer wollen wir uns alle wieder treffen. Also kein Au revoir, sondern nur ein À bientot!.

ET VIVE LA FRANCE!
 

2012

 


 
Seit dem Schuljahr 2003/2004 pflegt unsere Schule eine Partnerschaft mit dem französischen Lycée Saint Rémi in Roubaix. Die jährlich stattfindenden Begegnungen mit französischen Jugendlichen und ihren Familien zählen mittlerweile zum festen Bestand des unterrichtsbegleitenden Angebots im Fach Französisch. Sie bereichern – neben anderen, längerfristigen Austauschprogrammen – das Schulleben an unserem Gymnasium und sind ein wichtiger Bestandteil der im Schulkonzept vorgesehenen Bemühungen um die Öffnung unserer Schule. Für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler ist der Austausch außerdem ein echtes „Highlight“ ihrer Lernbiographie, aus dem in der Vergangenheit nicht selten persönliche deutsch-französische Freundschaften gewachsen sind.
Der Schüleraustausch findet in der EF statt und beruht auf dem Prinzip der Gegenseitigkeit. Deutsche und die französische Schülerinnen und Schüler verbringen jeweils eine Woche in der Familie ihres Austauschpartners, besuchen gemeinsam die Schule und lernen das Lebensumfeld ihrer Gastgeber kennen, vom Freundeskreis bis hin zu den Eigenheiten der Region. Auf dem gemeinsamen Programm stehen daher neben dem Schulbesuch vor allem Exkursionen zu kulturell bedeutsamen Zielen der Rhein-Ruhr-Region bzw. des Nord-Pas-de-Calais, aber auch gemeinsame sportliche Aktivitäten zwischen Kletterwand und Hip-Hop-Workshop.
(A. Wirtz)

Aktuelle Informationen über unsere Partnerschule im Internet: http://www.saintremi.com/
 

Am Freitag, den 16. November 2012, trafen die Franzosen gegen 17 Uhr in Jüchen ein. Alle deutschen Schülerinnen und Schüler waren mit ihren Eltern da um ihre Gastschüler zu empfangen.
Die französischen Schüler hatten einen kurzen Aufenthalt in den jeweiligen Gastfamilien und anschließend trafen sich alle gemeinsam bei Polo um zusammen etwas zu essen und sich gegenseitig kennenzulernen. Den weiteren Abend gestalteten die deutschen Schülerinnen und Schüler mit ihrem jeweiligen Gastschüler verschieden.
Am Samstag fuhren ein paar deutsche Schülerinnen mit mehreren Gastschülern mit dem Zug nach Neuss zum Rheinparkcenter. Der Abend wurde wieder individuell gestaltet genau wie der Sonntag.

Montags begann das Programm, welches von den verantwortlichen Lehrern organisiert und auf die Beine gestellt wurde. Es trafen sich alle in Jüchen an der Schule und fuhren gemeinsam mit einem Reisebus in das Ruhrmuseum Zeche-Zollverein, wo wir eine Führung mitgemacht haben. Die Franzosen hatten eine französische und die Deutschen eine deutsche Führung. Danach ging der Ausflug weiter nach Oberhausen ins Centro. Die Schüler hatten dort einen Aufenthalt von ca. zwei Stunden. So konnte man etwas essen und in ein paar Geschäfte gehen.
Am Dienstag nahmen die französischen Austauschschüler die erste bis vierte Stunde am Unterricht Teil und lernten ein wenig das deutsche Schulsystem kennen.
Nachmittags trafen sich alle in Düsseldorf um die Ausstellung eines berühmten Fotografen namens Andreas Gursky zu besichtigen. Anschließend blieben ein paar noch in Düsseldorf um ein wenig zu shoppen, der Rest fuhr nach Hause und gestaltete den Abend wieder individuell.

Am Mittwoch, sind wir zuerst ins Haus der Geschichte in Bonn gefahren, dort wurden wir in getrennten Gruppen (deutsch/französisch) herumgeführt. Vor allem die Franzosen hatten Gefallen daran. Daraufhin, sind wir zu einem großen Haribo-Lagerverkauf gefahren, wovon alle begeistert waren und jeder reichlich etwas eingekauft hat, für sich selbst, aber auch für die Familie zu Hause. Als alle mit genug Süßigkeiten versorgt waren, ging es weiter in die Kletterhalle, dort haben wir in getrennten Gruppen eine Einführung bekommen. Danach hatten wir die Möglichkeit, jeweils zu zweit, an den Wänden herum zu klettern.
Damit war es dann auch genug an Ausflügen für diesen Tag und wir machten uns auf den Heimweg. Zu Hause angekommen, haben ein paar etwas alleine mit ihren Austauschschülern gemacht oder es haben sich welche mit mehreren getroffen und sind essen gegangen oder ähnliches.
Am Donnerstag, haben die französischen Austauschschüler uns ein zweites Mal in die Schule begleitet. Jedoch konnten sie nicht die ganze Zeit bei uns bleiben, da die meisten von uns an diesem Tag eine Klausur geschrieben haben. Doch dies war auch geregelt, sodass sie auf andere Klassen aufgeteilt wurden und zum Beispiel in der Unterstufe im Französischunterricht mitwirken konnten.
Nach der Schule, konnten wir den Nachmittag frei gestalten, aber so viel Zeit blieb auch gar nicht mehr, denn gegen 19 Uhr fand im A3 in Jüchen eine Abschlussparty mit allen zusammen statt. Für Essen und Trinken war ausreichend gesorgt, ebenso für Musik und auch an Spaß und guter Laune hat es nicht gefehlt. Um 22 Uhr, haben unsere Lehrer die Party beendet, natürlich gab es Protest von unserer Seite aus, aber schließlich mussten wir alle am nächsten Tag wieder in die Schule.
Dann kam auch schon der letzte Tag. Morgens sind wir alle zusammen  mit unseren Austauschschülern in den Unterricht gegangen, jedoch hieß es in der Pause dann Abschied nehmen. Wie jedes Jahr, hat der Abschied etwas länger gedauert, denn die Franzosen wollten hier bleiben. So haben wir noch alle etwas miteinander geredet, Fotos gemacht und uns letztendlich dann doch verabschiedet.
 
Zum Abschluss, kann man sagen, dass es eine schöne und lustige, sowie anstrengende Woche war und wir uns schon auf den Besuch im Frühjahr dort freuen!!!

 (Alicia Koch & Vivien Czayka)

 

Bienvenue les Français...

 

…heißt es regelmäßig am Gymnasium Jüchen. Seit 2003 besteht der Austausch zwischen dem Lycée Saint Rémi aus der nordfranzösischen Stadt Roubaix und unserer Schule. Dazu gehören ein einwöchiger Aufenthalt in den Familien der französischen Austauschpartner sowie ein entsprechender Gegenbesuch der französischen Gruppe in Jüchen. Eine Woche lang nehmen unsere Schüler am Familien- und Schulleben ihrer  „correspondants“ teil und haben somit umfassend Gelegenheit, ihre französischen Sprachkenntnisse intensiv zu erweitern und die französische Kultur und Lebensweise aus unmittelbarer persönlicher Erfahrung zu erleben. Hiermit bietet sich ihnen eine einmalige Chance zum interkulturellen Lernen.  Während des Besuchs der französischen Austauschschüler in Jüchen stehen immer zahlreiche Tagesausflüge auf dem Programm: z.B. nach Köln – Besuch beim WDR und Besichtigung des Doms – oder nach Bonn – ins Haus der Geschichte, zu Haribo (denn: „Haribo, c´est beau la vie – pour les grands et les petits“) und in die Kletterhalle. Ein gemeinsamer Kinobesuch und vor allem die große Abschiedsfete am letzten Abend im A3 runden das Ganze ab. Während der gesamten Woche herrscht tolle Stimmung und so ist es kein Wunder, dass beim Abschied am Bus die Tränen auf beiden Seiten fließen!
Alle sind sich einig: „Un échange, c'est une super expérience!“

 

 

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