Gymnasium Jüchen


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Naschen mit gutem Gewissen

Fairer Handel rund um die Uhr: Spannende Einweihung des FAIR-o-maten am Gymnasium Jüchen

Bereits seit über zehn Jahren ist das soziale Engagement für den Fairen Handel selbstverständlicher Bestandteil des Schullebens am Gymnasium Jüchen. So konnte durch die Initiative von SchülerInnen ein FAIR-o-mat angeschafft werden, der mit einer bunten Schulaktion eingeweiht wurde.
 


Beim FAIR-o-maten handelt es sich um einen mechanischen Warenautomaten für fair gehandelte Produkte. Neben dem von Mitgliedern der Eine-Welt-AG betriebenen Verkaufsstand, an dem wöchentlich in zwei Frühstückspausen fair gehandelte Knabbereien als Ergänzung zum Gesunden Frühstück angeboten werden, sichert der FAIR-o-mat allzeit den Zugang zu fair gehandelten Produkten wie Nüssen, getrockneten Früchten oder Schokoladenriegeln.  


Finanziert wurde der FAIR-o-mat größtenteils durch die Handysammelaktion des Differenzierungskurses von Herrn Schierke, bei der Schülerinnen und Schüler im Zuge einer Rohstoff-Expedition ausgediente Altgeräte sammelten um sie dem Recycling zuzuführen. Die Belohnung, die der Kurs daraufhin von einer Stiftung erhielt, wurde vollständig zur Anschaffung des Automaten gespendet; die Restsumme übernahm der Förderverein des Gymnasiums Jüchen.
 


Handysammelaktion war ein voller Erfolg

"Die Rohstoff-Expedition - Entdecke was in (d)einem Handy steckt!". Unter diesem Motto hat der Differenzierungskurs Erdkunde/Politik von Herrn Schierke eine Ausstellung im Atrium der Schule konzipiert. Dabei konnten sich die Schülerinnen und Schüler aller Klassen und Kurse über die Entstehung, Nutzung und die in ihren Handys enthaltenen Rohstoffe informieren - mit interessanten Erkenntnisgewinnen: In Handys stecken mehr als 60 verschiedene Metalle, darunter seltene und wertvolle Rohstoffe, wie Silber, Kupfer, Gold oder auch Tantal. Letzteres ist vor allem ein Rohstoff der auch den Bürgerkrieg im Osten des Kongos nährt. Während der Abbau dort überwiegend durch Kinderarbeit geleistet wird, finanzieren die ansässigen Rebellengruppen mit dem Verkauf des Tantals ihre Armeen. Das alles waren für den Differenzierungskurs Gründe genug, eine Handysammelaktion durchzuführen. 648 Handys konnten von Mitschülern, Freunden und Eltern gesammelt werden. Ein voller Erfolg also! Wir haben diese Handys eingeschickt, damit 
die alten Geräte recycelt und ein Teil der darin enthaltenen Metalle in den Rohstoffkreislauf zurückgeführt werden können. Als Belohnung haben wir kürzlich von einer Stiftung 537 Euro erhalten, die wir nun in die Schule und in den fairen Handel reinvestieren wollen.  Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, die der Aktion hilfreich beistanden und natürlich mitgemacht und ein oder mehrere alte Geräte abgegeben haben. Nun erfüllen diese noch einen guten Sinn.

Auf dem Weg zur Fairtrade-School: Gründungstreffen der Schulkommission

Seit dem 16. Januar 2014 ist es offiziell: Am Gymnasium Jüchen wurde unser Schulteam gegründet, das sich zum Ziel gesetzt hat, die bereits bestehende Unterstützung des gemeinnützigen Vereins TransFair auszubauen und dadurch einen Beitrag zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von benachteiligten Produzenten in den sogenannten Entwicklungsländern zu leisten.
Dem Team gehören neben den neun aktiven Schülerinnen und Schülern der Eine-Welt-AG auch unser Schuldirektor Herr Kries, Frau Huppertz als Vertreterin des Förderveins sowie Frau Helgert und Frau Müller in ihren Funktionen als Elternvertreterinnen an. Frau Klaff, die gemeinsam mit dem Eine-Welt-Forum Jüchen vor zehn Jahren die Eine-Welt-AG an unserer Schule etabliert und seither betreut hat, zählt selbstverständlich auch zu den Mitgliedern, ebenso die beiden betreuenden Lehrkräfte Herr Schierke und Frau Daub.
Mit der gemeinsamen Unterzeichnung des Fairtrade-Kompasses legen die Gründungsmitglieder den Grundstein für die Bewerbung um die Auszeichnung als Fairtrade-School, die allen Beteiligten angesichts des bereits bestehenden Engagements an unserer Schule sinnvoll erscheint. Angeregte Gespräche und Diskussionen beim Gründungstreffen haben gezeigt, in wie vielen Bereichen der Faire Handel bereits fester Bestandteil unseres Schulalltags ist. Darüber hinaus ergaben sich eine Vielzahl neuer Ideen und Möglichkeiten, um die Unterstützung des  fairen Handels an unserer Schule auszubauen. 
 

 
NGZ-Bericht: Das Gymnasium Jüchen auf dem Weg zur Fair-Trade-School 

Der Faire Handel am Gymnasium Jüchen ist beinahe so alt wie die Schule selbst. Bereits seit zehn Jahren verkauft unsere aktive Eine-Welt-AG regelmäßig Knabbereien in den Frühstückspausen, beliefert das Lehrerzimmer mit fairem Kaffee und betreibt bildungspolitische Aufklärungsarbeit bei unseren Schulveranstaltungen. Höchste Zeit, dass wir uns um das Fair-Trade-School-Siegel bewerben!


Die Eine-Welt-AG am Gymnasium Jüchen unterstützt aktiv den Fairen Handel

Am 21. Dezember 2013 erschien in der NGZ ein Artikel über uns!


Zur Schule gehen: Was für manch einen deutschen Schüler eher zu seinen Pflichten gehört, stellt für viele Kinder in Entwicklungsländern einen unerreichbaren Wunsch dar. Aktuell arbeiten nach Schätzung

en der Internationalen Arbeitsorganisation IAO weltweit mehr als 215 Millionen Kinder zwischen 5 und 17 Jahren mehrere Stunden täglich. Schülerinnen und Schüler am Gymnasium Jüchen wollen das nicht tatenlos hinnehmen – mit großem Erfolg!

Jeden Dienstag und Freitag bietet sich in der Frühstückspause das gleiche Bild im Atrium des Jüchener Gymnasiums: Eine Traube von Jugendlichen belagert den Verkaufsstand der Eine-Welt-AG, um sich mit Leckereien wie Schokolade oder Erdnüssen einzudecken. Vielen schmecken die Naschereien einfach gut, einigen ist aber auch das kleine Transfair-Siegel wichtig, das sie auf den zumeist biologisch produzierten Produkten finden können.  

Fair schmeckt 

„Manche Schüler wundern sich, warum sie für den Schokoriegel bei uns mehr bezahlen als beim Discounter, aber wenn sie hören, dass mit 10% vom Erlös im letzten Schuljahr ein Patenkind in Äthiopien unterstützt wurde, zahlen die meisten gerne etwas mehr“, berichtet Julia aus der 9a, die bereits seit einiger Zeit Mitglied in der Eine-Welt-AG ist. Ihr Mitstreiter Simon aus der Oberstufe ergänzt: „Es sollte selbstverständlich sein, faire Preise zu bezahlen und dadurch Kinderarbeit vorzubeugen. Wenn ich später arbeite möchte ich ja auch so viel verdienen, dass ich davon leben kann.“ 

Genau das hat sich die unabhängige Organisation TransFair e.V., die 2009 den deutschen Nachhaltigkeitspreis erhielt, auf die Fahne geschrieben. Durch die Zahlung von Preisen, die stabil sind und zumeist weit über dem Weltmarkt-Niveau liegen sowie die aktive Unterstützung von Kleinbauern und ihren Familien sollen die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Produzenten verbessert werden, um Menschen in benachteiligten Regionen der Welt zu einem menschenwürdigen Leben zu verhelfen. Daneben gibt es selbstverständlich Kinderschutz-Leitlinien, deren Einhaltung streng kontrolliert wird.

Kleiner Einsatz, große Wirkung

Das Angebot des Eine-Welt-Verkaufsstandes findet großen Anklang im Gymnasium Jüchen. AG-Teilnehmerin Tanja (9c) strahlt, als sie über die positive Bilanz berichtet: „Es ist schön zu sehen, dass auch wir Schüler etwas bewirken können. Ich finde es toll, dass wir im letzten Schuljahr eine Summe von 610 Euro an die Kindernothilfe Duisburg überweisen konnten, die unserem afrikanischen Patenkind und seiner Gemeinde zugute gekommen ist. Dafür ‚opfere’ ich gerne meine Frühstückspause.“

Weitere Informationen zum Thema Kinderarbeit und das Engagement von Fairtrade findet ihr hier

 

!!! Unterstützung gesucht !!!

Die Eine-Welt-AG ist auf der Suche nach Helferinnen und Helfern ab Klasse 8, die uns tatkräftig unterstützen und Spaß daran haben, die fair gehandelten Produkte in den Frühstückspausen zu verkaufen. 

Daneben werden dringend Schüler/innen oder Eltern mit Auto gesucht, die alle paar Wochen am Donnerstag Nachmittag / Freitag Morgen etwa eine Stunde investieren können, um die Warenlieferung von Haus Katz zum Gymnasium Jüchen zu übernehmen. 

Interessierte wenden sich bitte an das Sekretariat oder direkt an die betreuenden Lehrkräfte Janosch Schierke und Kerstin Daub.

 




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